375g Mehl
125ml lauwarme Milch
3 EL Zucker
Eine Prise Salz
Ein bisschen Zimt
Mandelsplitter
175g Fiegen, klein geschnitten
60g Butter
3 Eier
1 Würfel Hefe
Alles vermengen und in der Küchenmaschine durchkneten lassen. Den Teig eine halbe Stunde gehen lassen. Einen Blumentopf mit Backpapier ausschlagen. Den Teig in den Topf füllen, wieder eine halbe Stunde gehen lassen. Bei 180 Grad eine Stunden backen. Fertig.

Letztens im Nespresso Werbespot: George Cloony steht vor Gott und fragt: “Where am I?” Die Antwort “Make an educated guess.” ist mit “Dreimal darst Du raten” nur sehr ungenau über setzt. Besser wäre: “Frag nicht so blöd”. Aber das würde Gott natürlich niemals sagen, Gott muss also Engländer sein.
Dass Bach seinen eigenen Namen aus den Noten B A C H zusammengesetzt hat, ist eine eitle Tatsache. Aber man kann natürlich noch andere Wörter aus Noten malen. Hier kommt also die definitive Liste (in random order) und die fängt atürlich mit ABBA an: ABBA, ABGABE, AFFE, CHEF, FACH, CACHE, BEA, BACH, EBBE, EHE, FAD, FEE, FEHDE, GAG, GEHEGE, DACH, GABE, GAGE, HEFE, BAD, GEBE. SEE, SEEBAD, CAFE, BH, HABE, GEH. Weitere Wörter laasne sich mit AS #A und ES #E zusammensetzen. Zum Beispiel HASE, ASS, AAS, FASS, BASS etc. Andere kann man mit einem Anagramm-detektor suchen: http://wordsmith.org/anagram/advanced.html
To be continued..

Die Lesbarkeit eines Textes am Bildschirm hängt von verschiedenen Faktoren ab. Diese Faktoren sind meist unabhängig voneinander. Man kann sie einzeln optimieren. Einige dieser Faktoren sind schon aus der Printwelt bekannt, ihr Gültigkeit «on screen» kann aber leicht überprüft werden.
Schriftgrösse
Die Schriftgrösse auf dem Bildschirm ist abhängig von der Grösse (z.B. 17″) und der Auflösung (z.B. 1280 x 1024) des Bildschirms. Beide Faktoren müssen gemeinsam betrachtet werden. Die Grösse der Bildschirme hat in den vergangenen Jahren immer weiter zugenommen, was eigentlich zu einer grösseren Darstellung der Schrift führen sollte. Gleichzeitig hat die Auflösung der Bildschirme aber dazu überproportional zugenommen. Insgesamt hat die dargestellte Schriftgrösse auf Bildschirmen deshalb abgenommen.
Zeilenlänge
Die optimale Zeilenlänge richtet sich nach der Art des Textes. Infotexte, also zum Beispiel Teaser, sollten eine Zeilenlänge von 40-50 Zeichen nicht überschreiten. Für Lesetexte, also den eigentlichen Haupttext einer Webseite oder eines PDFs, sollte man zwischen 60-80 Zeichen pro Zeile vorsehen. (Willberg/Forssman 1997)
Zeilenabstand
Der Zeilenabstand muss so gewählt werden, dass der Leser bequem die nächste Zeile findet und nicht versehentlich um eine Zeile verrutscht. Hier gibt es eine doppelte Abhängigkeit zur Zeilenlänge und Schriftgrösse. Je länger die Zeile und je kleiner die Schriftgrösse, desto grösser muss der Zeilenabstand sein. Es kann also durchaus angebracht sein für den Hauttext mit einer Zeilenlänge von 70 Zeichen einen anderen Durchschuss zu wählen als für die Teasertexte, die nur eine Zeilenlänge von 40 Zeichen haben.
Kontrast
Der Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund kommt eine ganz wesentliche Bedeutung bei der Lesbarkeit von Texten auf dem Bildschirm zu. Das W3C hat hierzu Standards festgelegt, deren Einhaltung mit verschiedenen Programmen überprüfen kann.
Figurensatz
Unter Figurensatz versteht man die Verwendung von Kleinbuchstaben mit führenden Versalien (Gross-/Kleinschreibung) oder den durchgehenden Einsatz von Versalien (Versalsatz). Im Allgemeinen ist Erstere vorzuziehen, da Versalsatz keine charakteristischen Wortbilder erkennen lässt. Versalsatz ist deshalb für grössere Textmengen ungeeignet, da er zu einer schnellen Ermüdung des Lesers führt. Er kann aber für Überschriften etc. verwendet werden. Buchstaben im Versalsatz wirken, wenn sie zusammen mit der Gross-/Kleinschreibung verwendet werden, zu gross. Man sollte deshalb für Versalsatz einen kleineren Schriftgrad verwenden.
Am Sonntag Abend hatte ich den Zahlschein für unsere Einbürgerung als Zürcher Stadtbürger in der Hand, als ich noch die Seite der NZZ geöffnet habe. 57% der Stimmbürger haben für die Minarett-Initiative gestimmt. Damit hatte niemand gerechnet in der Schweiz. Demokratie wird immer dann mühsam, wenn die Mehrheit eine andere Meinung hat als man selbst. Dieser Entscheid ist meiner Meinung nach nicht vereinbar mit dem Recht auf freie Religionsausübung. Und das ist eine Errungenschaft der Aufklärung, die wir nicht einfach rückgängig machen können. Auch nicht per Volksabstimmung. Der Bau von Minaretten sollte deshalb einzig uns allein aus städtebaulichen Gesichtspunkten geregelt werden. Aber: in der direkten Demokratie muss man immer wieder mit solchen Ergebnissen leben.
Ich habe die 2400 Franken dann doch überwiesen. Mein Trost: in erster Linie werde ich Zürcher Stadtbürger und in Zürich (und alle anderen Schweizer Regionen, in denen ein hoher Anteil Muslime lebt) haben 70% der Stimmbürger die Initiative abgelehnt.
Es gibt ausserdem ein Tal im (ansonsten immer strng xenophoben) Tessin, das die Initiative haushochg verworfen hat. Da gehe ich das nächste Mal wandern. Es ist bestimmt wunderschön dort…
